Alltag statt Diätstress | Everyday Life, Less Diet Stress

Alltag statt Diätstress | Everyday Life, Less Diet Stress

Manchmal ist der Feierabend schon anstrengend genug, bevor man überhaupt zu Hause angekommen ist. Dann noch überlegen, was man essen darf, was verboten ist und welches Sportprogramm heute unbedingt stattfinden muss?

So möchte ich das auf Dauer nicht machen.

Ich will abnehmen und beschäftige mich deshalb gerade mehr mit meinem Essen und meinen Gewohnheiten. Dabei versuche ich herauszufinden, welche Veränderungen auch dann funktionieren, wenn die Woche stressig wird.

Der Alltag wartet nicht auf meine guten Vorsätze

Auf der Arbeit ist zurzeit einiges los. Es kommt vor, dass ich zusätzlich Aufgaben von bis zu drei Kollegen übernehmen muss, weil sie krank oder im Urlaub sind.

Manchmal gehen die Abwesenheiten direkt ineinander über: Nach einer Krankheit folgt Urlaub oder nach dem Urlaub eine längere Krankheitsphase. Dann reden wir über Wochen.

Über die gesundheitlichen Gründe anderer kann ich nicht urteilen. Die zusätzliche Belastung bei der Arbeit merke ich aber trotzdem.

Nach solchen Tagen bin ich froh, wenn ich zu Hause erst einmal durchatmen kann. Da brauche ich beim Essen etwas, das sich ohne großen Aufwand umsetzen lässt.

Unsere Küche bleibt unsere Küche

Wir kochen weiterhin normale Gerichte. Meine wichtigste Änderung findet beim Auftun statt: Bei warmem Essen nehme ich ungefähr ein Viertel weniger als früher.

Das lässt sich bei vielen Mahlzeiten umsetzen, ohne dass wir deshalb getrennt kochen oder völlig neue Rezepte suchen müssen.

Auch Brot esse ich deutlich weniger. Dafür gibt es häufiger Knäckebrot oder Filinchen. Die Butter streiche ich dünn darauf – schließlich soll sie der Untergrund für den Belag sein und nicht selbst zum Hauptgericht werden. 😄

Dass Knäckebrot allein noch nichts über die gesamte Mahlzeit aussagt, ist mir dabei bewusst. Was oben draufliegt, gehört genauso dazu.

Süßigkeiten habe ich vorerst gestrichen. Cola und Limo trinken wir ohnehin nicht, bei uns kommt der Sodastream zum Einsatz.

Satt ist manchmal früher als geplant

Neulich gab es eine Blumenkohlbombe. Für alle, die das nicht kennen: Blumenkohl wird mit Hackfleisch und Frühstücksspeck umhüllt. Wir haben dafür Schweinehack verwendet.

Ich habe die Hälfte gegessen, ohne Soße und ohne Beilage. Eigentlich wollte ich noch ein Brötchen dazu essen. Das habe ich dann gelassen, weil ich schon satt war.

Das war für mich eine ganz praktische Erfahrung: Nur weil etwas vorher eingeplant war, muss ich es nicht auch noch essen.

Und die Bezeichnung „Low Carb“ macht so ein Gericht natürlich nicht automatisch leicht. Der Blumenkohl bringt schließlich keine Tarnkappe für Hackfleisch und Speck mit. 😉

Seit Kurzem probiere ich Foodvisor aus. Ich möchte damit einen besseren Überblick über meine Mahlzeiten bekommen. Noch lerne ich die App kennen und schaue, wie hilfreich sie für meinen Alltag ist.

Acht Wochen im Wasser

Ein fester Termin war zuletzt die Aquagymnastik. Acht Wochen lang ging es einmal wöchentlich für ungefähr 50 Minuten ins tiefe Wasser. Inzwischen ist der Kurs beendet.

Dabei wurde durchaus gearbeitet. Wer bei Aquagymnastik nur an gemütliches Planschen denkt, darf das gerne einmal selbst ausprobieren. 😄

Was mich besonders freut: Meine Krankenkasse übernimmt die Kosten für den Kurs.

Jetzt fällt dieser feste Termin erst einmal weg. Ich möchte künftig auch Bahnen schwimmen und muss schauen, wie ich das regelmäßig unterbekomme. Denn zwischen „Das möchte ich machen“ und einer gepackten Schwimmtasche liegt manchmal eine ziemlich bequeme Couch.

Weitermachen, auch wenn es mal nicht nach Plan läuft

Ich möchte mir Gewohnheiten aufbauen, die länger halten als die Begeisterung der ersten Tage.

Dazu gehört für mich auch, eine größere Mahlzeit nicht gleich als kompletten Fehlschlag zu betrachten. Ich habe etwas gegessen, es hat geschmeckt, und anschließend geht der Alltag weiter. Bei der nächsten Mahlzeit kann ich wieder bewusster auf die Portion achten.

Im Moment versuche ich, weniger nebenbei zu entscheiden und besser hinzuschauen: Wie viel nehme ich mir? Bin ich noch hungrig? Brauche ich die zusätzliche Beilage überhaupt?

Das sind kleine Fragen, aber sie passen in meinen Tag. Auch wenn die Arbeit anstrengend war und die Energie am Abend begrenzt ist.

Ich bin gespannt, welche dieser Veränderungen mit der Zeit selbstverständlich werden.

Wie schafft ihr es, euch in stressigen Wochen um euch selbst zu kümmern? Was funktioniert bei euch auch dann noch, wenn Zeit und Energie knapp sind?

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Everyday Life, Less Diet Stress

Sometimes I’m already worn out before I even get home from work. Then I’m supposed to work out which foods are allowed, which are forbidden, and which workout absolutely has to happen today?

That isn’t an approach I want to maintain.

I want to lose weight, so I’m paying more attention to my meals and habits. I’m trying to find changes that still work when the week gets stressful.

Everyday life doesn’t pause for good intentions

Work has been demanding lately. There are times when I have to take on additional tasks from up to three colleagues because they’re off sick or on holiday.

Sometimes those absences run straight into one another: holidays follow a period of illness, or a longer period of sick leave begins after a holiday. That can mean weeks of absence.

I can’t judge other people’s health situations. But I still feel the additional workload.

After days like that, I’m glad to get home and take a breath. Whatever changes I make to my eating need to be manageable without a lot of extra effort.

We’re keeping our usual cooking

We still prepare regular meals. My main change happens when I serve myself: with cooked meals, I take roughly a quarter less than before.

That works with many dishes without us having to cook separately or find an entirely new collection of recipes.

I’m also eating considerably less bread and choosing crispbread or Filinchen more often. I spread the butter thinly — it’s supposed to sit underneath the topping, rather than become the main course itself. 😄

Of course, crispbread alone doesn’t tell the whole story. Everything piled on top counts too.

For now, I’ve cut out sweets. We don’t drink cola or lemonade anyway; we use our SodaStream.

Sometimes I’m full sooner than expected

Recently, we made a “cauliflower bomb.” For anyone unfamiliar with it, that’s cauliflower wrapped in minced meat and bacon. We used minced pork.

I ate half, without sauce or a side dish. Originally, I’d planned to have a bread roll with it, but I left that because I was already full.

That was a useful everyday reminder: planning to eat something doesn’t mean I still have to eat it.

And calling a dish “low carb” doesn’t automatically make it light. The cauliflower doesn’t come with an invisibility cloak for the pork and bacon. 😉

I’ve also recently started trying Foodvisor. I want a better overview of my meals. I’m still learning how to use it and finding out how helpful it is in everyday life.

Eight weeks in the water

Aqua fitness recently gave me a regular weekly appointment. For eight weeks, I exercised in deep water for around 50 minutes per session. The course has now finished.

There was certainly some effort involved. Anyone who pictures nothing more than a gentle splash around is welcome to give it a try. 😄

One thing I’m particularly pleased about: my health insurance covers the cost of the course.

That regular appointment has now ended. I’d also like to swim lengths, and I need to find a way to make it a regular habit. Sometimes there’s a very comfortable sofa between “I’d like to do that” and a packed swimming bag.

Keeping going when things don’t follow the plan

I want to build habits that last longer than the enthusiasm of the first few days.

For me, that also means avoiding treating a bigger meal as a complete failure. I ate something, enjoyed it, and life carries on. At the next meal, I can pay attention to my portion again.

Right now, I’m trying to make fewer automatic decisions and notice more: How much am I serving? Am I still hungry? Do I actually need that extra side dish?

They’re small questions, but they fit into my day — including the days when work has been tiring and there isn’t much energy left in the evening.

I’m interested to see which of these changes eventually become second nature.

How do you make time to look after yourself during stressful weeks? What still works when your time and energy are limited?

Hornet on Tour

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Photo: Hornet on Tour

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