Mein Ioniq bleibt – mit gutem Gefühl | My Ioniq Is Staying — With Peace of Mind
Mein Ioniq bleibt – mit gutem Gefühl | My Ioniq Is Staying — With Peace of Mind
Über Elektroautos wird viel diskutiert. Reichweite, Ladepausen, Batterien – irgendetwas ist immer. Bei meinem Ioniq 5 ging es vor Kurzem um einen ziemlich gewöhnlichen Termin im Autofahrerleben: die Hauptuntersuchung. Das Ergebnis kann ich gleich vorwegnehmen: Die neue Plakette ist dran, der nächste TÜV steht im September 2028 an. 😄 Gleichzeitig habe ich mich um die Zeit nach der ursprünglichen Fahrzeuggarantie gekümmert und einen zusätzlichen Reparaturkostenschutz für drei Jahre abgeschlossen. Damit ist dieser Punkt bis September 2029 geregelt. Ich möchte den Ioniq weiterfahren, und dazu gehört für mich auch, über mögliche Reparaturen nachzudenken.
Einen Hinweis hat der Prüfer im Bericht hinterlassen: Das Tragbild auf den Innenseiten der hinteren Bremsscheiben soll beachtet werden. Darüber gehe ich nicht einfach hinweg, nur weil das Auto die Prüfung bestanden hat. Die Werkstatt soll den Zustand im Auge behalten. Gerade solche Kleinigkeiten holen einen aus den großen Diskussionen über die Zukunft des Autos zurück in den Alltag. Am Ende möchte ich morgens einsteigen und zuverlässig ankommen. Dafür müssen eben auch die Bremsen in Ordnung sein, ganz unabhängig davon, welcher Antrieb unter dem Blech steckt.
Bei der Anschlussgarantie lohnt sich ein genauer Blick auf die Unterlagen. In meinem Fall handelt es sich um eine Reparaturkostenversicherung von CarGarantie, die grundsätzlich werkseitig eingebaute mechanische, elektrische und elektronische Bauteile umfasst – mit den im Vertrag genannten Ausnahmen. Wartung und bestimmte Verschleißteile bleiben meine Sache. Die Bremsscheiben aus dem TÜV-Hinweis sind beispielsweise ausgeschlossen. Auch die Hochvoltbatterie gehört nicht zu diesem Vertrag; ihre separate Hyundai-Garantie hat eigene Bedingungen. Interessant ist außerdem die Kilometerstaffel: Nach den allgemeinen Bedingungen meines Vertrags werden bis 100.000 Kilometer die erstattungsfähigen Ersatzteilkosten vollständig übernommen. Danach steigt die eigene Beteiligung stufenweise. Versicherte Arbeitskosten werden nach den Zeitvorgaben des Herstellers erstattet. Mein Wagen liegt noch deutlich unter dieser Grenze. Für mich war es wichtig, diese Unterschiede zu verstehen, statt mich nur auf das Wort „Komplett“ zu verlassen.
Dazu kommt eine gute Nachricht von Hyundai selbst. Für betroffene Ioniq 5 und Ioniq 6 wurde die Garantie auf die ICCU, die integrierte Ladesteuereinheit, auf 15 Jahre oder 300.000 Kilometer erweitert, je nachdem, was zuerst erreicht wird. Hyundai Motor Europe hat das gegenüber dem finnischen Automagazin „Moottori“ bestätigt. Hyundai Finnland nennt auf seiner offiziellen Garantieseite beim Ioniq 5 den Produktionszeitraum vom 2. April 2021 bis zum 14. Februar 2024 und beim Ioniq 6 vom 28. Januar 2022 bis zum 12. September 2024. Diese Erweiterung betrifft gezielt die ICCU und läuft unabhängig von meiner zusätzlich abgeschlossenen Versicherung. Wer sein Auto länger behalten möchte, dürfte verstehen, warum mich diese Nachricht freut. Die Angaben findet ihr auf der "offiziellen Garantieseite von Hyundai" (https://www.hyundai.fi/omistajalle/takuu/) und im "Bericht mit der Bestätigung von Hyundai Motor Europe" (https://moottori.fi/uutinen/hyundai-merkki-pidensi-juuri-rikkoutuessaan-tielle-jattavan-osan-takuuta-perati-15-vuoteen-tai-300-000-kilometriin/).
Natürlich macht eine Garantie ein Auto nicht unkaputtbar. Ein Werkstattbesuch bleibt ärgerlich, auch wenn eine versicherte Reparatur übernommen wird. Trotzdem ist es für mich angenehmer, die Absicherung vorher zu regeln. Die Wartungsnachweise werden aufbewahrt, und falls ein möglicher Versicherungsfall eintritt, muss er vor Reparaturbeginn gemeldet werden. Mehr möchte ich mich damit im Alltag hoffentlich nicht beschäftigen müssen. Jetzt freue ich mich erst einmal über den erledigten TÜV-Termin. Der Ioniq bleibt, die nächsten Fahrten kommen bestimmt, und am liebsten sammle ich weiterhin Erinnerungen unterwegs statt Werkstattrechnungen. Wie lange behaltet ihr eure Autos? Ist das Ende der Herstellergarantie für euch ein Anlass zum Wechseln oder fahrt ihr euren Wagen danach ganz selbstverständlich weiter?
A lot gets said about electric cars. Range, charging stops, batteries — there is always something to debate. My Ioniq 5 recently had a rather ordinary appointment in a car owner’s life: its German roadworthiness inspection, commonly known as TÜV. I can give you the result straight away: the new sticker is on, and the next inspection is due in September 2028. 😄 I also arranged three years of additional repair cover for the period after the original vehicle warranty ends. That takes the extra cover through to September 2029. I intend to keep driving the Ioniq, and thinking about possible repairs is part of that decision.
The inspector did leave an advisory in the report: the contact pattern on the inner surfaces of the rear brake discs needs monitoring. I will not ignore that simply because the car passed. I will have the workshop keep an eye on their condition. Small details like this bring the big debates about the future of motoring back down to everyday life. Ultimately, I want to get into the car in the morning and arrive reliably. That means the brakes need to be in good condition, whatever powers the wheels.
The extended cover deserves a proper look at the paperwork. Mine is repair-cost insurance from CarGarantie, generally covering factory-installed mechanical, electrical and electronic components, subject to the exclusions in the contract. Maintenance and certain wear items remain my responsibility. The brake discs mentioned in the inspection report, for example, are excluded. The high-voltage battery is not included in this contract either; its separate Hyundai warranty has its own terms. There is also a mileage scale: under my contract’s standard conditions, eligible replacement parts costs are reimbursed in full up to 100,000 kilometres. Above that, the owner’s contribution increases in stages. Covered labour is reimbursed according to the manufacturer’s specified repair times. My car is still comfortably below that threshold. I wanted to understand these differences rather than rely on the word “comprehensive” alone.
There is also good news from Hyundai itself. For affected Ioniq 5 and Ioniq 6 vehicles, the warranty on the ICCU, the Integrated Charging Control Unit, has been extended to 15 years or 300,000 kilometres, whichever comes first. Hyundai Motor Europe confirmed this to the Finnish motoring publication Moottori. Hyundai Finland’s official warranty page lists Ioniq 5 vehicles produced between 2 April 2021 and 14 February 2024, and Ioniq 6 vehicles produced between 28 January 2022 and 12 September 2024. This extension specifically concerns the ICCU and is independent of the additional insurance I arranged. Anyone planning to keep their car for a while will probably understand why I welcome that news. The details are available on "Hyundai’s official warranty page" (https://www.hyundai.fi/omistajalle/takuu/) and in the "report containing Hyundai Motor Europe’s confirmation" (https://moottori.fi/uutinen/hyundai-merkki-pidensi-juuri-rikkoutuessaan-tielle-jattavan-osan-takuuta-perati-15-vuoteen-tai-300-000-kilometriin/).
Of course, a warranty does not make a car indestructible. A workshop visit is still inconvenient, even when a covered repair is paid for. Nevertheless, I feel more comfortable having the protection arranged beforehand. I will keep the servicing records, and any potential insurance claim must be reported before repairs begin. Hopefully, that is as much attention as the paperwork will need in everyday life. For now, I am pleased the inspection is done. The Ioniq is staying, there will be more journeys, and I would much rather collect memories along the way than workshop invoices. How long do you keep your cars? Does the end of the manufacturer’s warranty make you consider changing vehicles, or do you simply keep driving them?
Euer Hornet on Tour
*Your Hornet on Tour*
Instagram: [hornet_on_tour](https://www.instagram.com/hornet_on_tour/)
Photo: Hornet on Tour
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Hihi - ich kaufe ein Auto, wenn es schon 15+ Jahre oder 160.000+ Kilometer alt ist. Da ist weder von Garantie die Rede noch von Inspektionen oder Scheckheft... Die fahre ich dann so lange, wie der technische Zustand mich sicher fühlen läßt, evtl. Reparaturen nicht teurer werden als der Restwert des Fahrzeugs und der TÜV uns nicht scheidet. Also - irgendwie kein Vergleich ;-)))
Alles Gute weiterhin mit dem e-Flitzer!
🤣, Danke
Hallo Leute, Bitte gibt es Deutscher hier. Ich möchte mit euch austauschen.
Ich habe Deutsch bis B2 gelernt