𝗠𝗢𝗥𝗚𝗘𝗡 𝗜𝗦𝗧 𝗙Ü𝗥 𝗠𝗜𝗖𝗛 𝗘𝗜𝗡 𝗞𝗟𝗘𝗜𝗡𝗘𝗥 𝗦𝗖𝗛𝗟𝗨𝗦𝗦𝗦𝗧𝗥𝗜𝗖𝗛
𝗗𝗘𝗥 𝗧𝗘𝗫𝗧 𝗠𝗘𝗜𝗡𝗘𝗦 𝗕𝗨𝗖𝗛𝗘𝗦 𝗜𝗦𝗧 𝗙𝗜𝗡𝗔𝗟
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Ich hätte vor ein paar Wochen wirklich nicht gedacht, dass sich am Ende tatsächlich zwölf Menschen hinsetzen und mein komplettes Buch mit mehr als 100.000 Wörtern lesen würden. Elf davon haben inzwischen sogar eine vollständige Bewertung abgegeben.
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Bis jetzt haben Eva H., Ilona F., Diana S., Gabriele M., Susanne H., Nicole B., Cornelia K., Elisabeth J., Renate J., Sabine P., Gabriele G. und Susann K. das komplette Buch gelesen.
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Und das ist durchaus eine Leistung. Schließlich mussten sie nicht nur meine Geschichte lesen, sondern nebenbei auch noch Jagd auf Kommas, falsche Wörter, verrutschte Absätze und Sätze machen, bei denen sich selbst der Autor irgendwann gefragt hat, was er damit eigentlich sagen wollte. 😁
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Morgen ist der letzte Tag, an dem ich gemeldete Fehler und Hinweise noch direkt in das Manuskript einarbeite. Danach ist alles, was den eigentlichen Text betrifft, endgültig final. Irgendwann muss schließlich auch der Autor aufhören, an einem einzelnen Satz herumzuschrauben, nur weil ihm nachts um halb drei plötzlich ein anderes Wort besser gefällt. 😁
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Heute habe ich noch einmal rund 25 kleinere Änderungen vorgenommen und Kapitel 1 deutlich gestrafft. Dort gab es mehrfach den Hinweis, dass einige Aussagen zu oft wiederholt wurden oder im Grunde dasselbe nur noch einmal mit anderen Worten erzählt wurde. Das ist jetzt entsprechend überarbeitet.
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Und tatsächlich kamen bei der Fehlersuche einige kleine Schmuckstücke zusammen:
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• Aus „zugeplakatet“ wurde endlich „zuplakatiert“. Sieben Menschen haben unabhängig voneinander genau dieses Wort gefunden. Offenbar war es der heimliche Endgegner des gesamten Buches. 😁
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• Aus „Gezeltet wurde.“ wurde „Es wurde gezeltet.“
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• Mehrere Absatzumbrüche mitten im Satz oder sogar mitten in einem Datum wurden korrigiert.
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• Aus „Denn es stellte die Frage“ wurde „Denn es warf die Frage auf“.
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• Aus „Werkzeug“ wurden „Werkzeuge“.
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• Fehlende Anführungszeichen bei einem Zitat wurden ergänzt.
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• Aus „Seit wann stimmt ein Amt etwas zu“ wurde „Seit wann genehmigt ein Amt etwas“.
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• Eine missverständliche Formulierung zu Menschenhandel und Schleusungen wurde geändert.
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• Beim Kaffeeautomaten schmeckte vorher sprachlich gesehen offenbar der komplette Automat nach nichts. Jetzt schmeckt immerhin nur noch der Kaffee.
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• Lindenberg und AC/DC waren einmal einfach „irgendetwas aus dem Westen“. Das durfte dann doch etwas genauer werden.
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• Aus „meistens nie“ wurde „selten“.
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• Ein Arzt, der bisher nur „hörte“, darf jetzt endlich auch medizinisch tätig werden und „hört ab“.
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• Ein Wechsel von „du“ auf „Sie“ mitten im Absatz wurde beseitigt.
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• Ein Widerspruch beim Sammlerwert eines Trabants wurde aufgelöst.
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• MfS wurde an einigen Stellen durch „Stasi“ ersetzt, damit auch Leser ohne großes DDR-Vorwissen sofort wissen, worum es geht.
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• FDGB und Subbotnik werden jetzt kurz erklärt.
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• Ein Spielplatz hat es nachträglich auch noch ins Buch geschafft.
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• Und die doppelte Erklärung, dass das neue Jahrtausend streng genommen erst 2001 begann, habe ich einmal gestrichen. Einmal Klugscheißen reicht schließlich vollkommen. 😁
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Einige gemeldete „Fehler“ waren übrigens gar keine. Wörter wie „liegen geblieben“, „leer stehende“, „niemandem“ und sogar „buk“ sind tatsächlich korrekt. Manchmal gewinnt am Ende eben doch der Duden.
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Damit ist die Arbeit am Buch aber noch nicht ganz beendet. Die Grafiken im Buch, die sogenannten Vignetten, werden gerade alle noch einmal von meinem Sohn überarbeitet. Er studiert Mediengestaltung und kümmert sich darum, dass die Illustrationen für die endgültige Fassung noch einmal sauber und einheitlich aufbereitet werden.
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Anschließend wird er auch das Buchcover final fertigstellen. Ich schätze, dass diese Arbeiten ebenfalls noch bis Ende des Monats dauern werden.
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Alles, was den Text betrifft, ist dann allerdings endgültig fertig. Da wird nichts mehr umgeschrieben, ergänzt oder verschoben. Irgendwann muss man einem Buch schließlich auch einmal erlauben, fertig zu sein. 😁
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Wenn alles nach Plan läuft, werde ich Ende des Monats den Druckauftrag erteilen. Mit der Druckerei bin ich bereits in Verbindung und kläre momentan noch die letzten Einzelheiten.
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Ich werde außerdem alle Testleser noch einmal anschreiben und fragen, ob sie damit einverstanden sind, im Buch namentlich erwähnt zu werden. Genannt werden sollen diejenigen, die bis zur endgültigen Druckfreigabe als Testleser dabei waren und eine abschließende Bewertung abgegeben haben.
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Lesen können die Testleser das Buch trotzdem noch während des gesamten Oktobers. Auch wenn dann nichts mehr am gedruckten Text geändert werden kann, interessiert mich natürlich weiterhin, welchen Eindruck die Geschichte hinterlassen hat.
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Ein großes Dankeschön an alle, die gelesen, bewertet, gemeckert, verbessert und ganz genau hingeschaut haben. Ich hätte wirklich nicht erwartet, dass so viele das komplette Buch durchlesen.
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Und für alle, die nicht Testleser spielen, sondern das fertige Buch irgendwann tatsächlich im Regal stehen haben möchten:
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„DDR 2.0 – Was wäre, wenn wir geblieben wären?“
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Ein alternatives Leben in einer DDR, die nie verschwand.
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Vorbestellen könnt ihr es hier:
https://ddr20buch.de/
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Jetzt fehlen im Grunde nur noch die überarbeiteten Vignetten, das endgültige Cover und anschließend eine Druckerei, die aus mehr als 100.000 Wörtern tatsächlich ein richtiges Buch macht.
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Schon ein merkwürdiges Gefühl, wenn man bedenkt, dass das Ganze irgendwann einmal nur eine Idee in meinem Kopf war.
Veröffentlicht mit Welako
was für eine leistung
wünsche dir ganz viele käufer
0.00 SBD,
0.01 STEEM,
0.01 SP
Me hizo gracia que el verdadero Endgegner del manuscrito fuera la palabra “zuplakatiert”, ¡como esos baches inesperados en la ruta cuando mochilo con presupuesto justo! ¿Cuántas veces encontraste errores de formato que te hicieron desviar el destino del capítulo? 😄
Miren esto, siete lectores atraparon el “zuplakatiert” como el jefe final del libro, ¡increíble! ¿Se dieron cuenta de que al corregir el café el texto ya solo sabe a café y no al aparato? Valió la pena la caza de comas 😊