Wann knacken Quantencomputer die Schlüssel auf der Blockchain?

in #deutsch18 days ago (edited)

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Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 835 logische Qubits benötigt werden, um die Signaturen von Bitcoin mit Shors Algorithmus zu knacken...

Frage an die Google KI: Führe konkret die Berechnung durch die es braucht um die Steemit Blockchain zu knacken!

Das Ergebnis des Chats von der KI zusammengefasst:

Die Gerüchteküche in der Krypto-Welt brodelt regelmäßig: Quantencomputer sollen bald in der Lage sein, die Verschlüsselungen von Bitcoin, Steemit und Co. im Handumdrehen zu knacken.

Aber wie realistisch ist diese Bedrohung aktuell wirklich?

Werfen wir einen Blick auf die nackten Zahlen und die Mathematik dahinter.

Das gemeinsame Problem:

Die secp256k1-Kurve. Sowohl Bitcoin als auch die Steemit-Blockchain nutzen für ihre digitalen Signaturen denselben kryptografischen Standard (ECDSA auf der Kurve secp256k1).

Um die privaten Schlüssel von Nutzern zu stehlen, müsste ein Angreifer ein extrem komplexes mathematisches Problem lösen. Ein normaler Supercomputer bräuchte dafür Jahrmillionen – für einen ausreichend starken Quantencomputer mit dem sogenannten Shor-Algorithmus wäre es eine Sache von Minuten.

Die gigantische Hardware-Hürde:

Die Millionen-Rechnung

Um die 256-Bit-Verschlüsselung von Steemit oder Bitcoin zu knacken, benötigt der Algorithmus mathematisch gesehen genau 2.320 fehlerfreie, logische Qubits (die Recheneinheiten eines Quantencomputers)

Das Problem? Die heutigen physischen Quanten-Chips sind extrem fehleranfällig. Schon die kleinste Temperaturschwankung führt zu Rechenfehlern. Um diese Fehler auszubügeln, muss man ein riesiges Sicherheitsnetz spannen:

Man benötigt ca. 2.000 unzuverlässige (physische) Qubits, um im Team ein einziges fehlerfreies (logisches) Qubit zu simulieren.

Die Rechnung: (2.320 \text{ logische Qubits} \times 2.000 \text{ physische Qubits} \approx \mathbf{4.640.000 \text{ physische Qubits}}).

Ein Angreifer bräuchte also eine Maschine mit über 4,6 Millionen physischen Qubits.

Zum Vergleich:

Die fortschrittlichsten Quantencomputer der Tech-Riesen bewegen sich aktuell im Bereich von einigen hundert bis wenigen tausend physischen Qubits.