Das Gerüst steht, das Montagesystem ist da!
Heute, am 20. Oktober, ist mein Solarprojekt wieder ein gutes Stück vorangekommen. Das Gerüst wurde aufgestellt und außerdem wurde heute das Montagesystem für meine 36 Solarmodule angeliefert.

Die angelieferten Aluminiumprofile des Montagesystems
Ich habe mich für ein Einlegesystem von Novotegra entschieden. Anders als bei herkömmlichen Klemmsystemen werden die Solarmodule dabei nicht mit einzelnen Klemmen befestigt, sondern in speziell geformte Aluminiumprofile eingelegt. Das hat neben der praktischen Montage auch einen ästhetischen Vorteil: Die fertige Anlage wirkt gleichmäßiger und aufgeräumter, weil keine einzelnen Modulklemmen sichtbar sind.

Ein Dachhaken mit der Aufnahme für die Unterkonstruktion
Warum ich mich für 460-W-Module entschieden habe
Ursprünglich hatte ich sogar Module mit 500 Watt ins Auge gefasst. Meine Recherche zeigte allerdings: Die sind nicht unbedingt besser oder effizienter, sondern vor allem größer.
Die 460-W-Module messen ungefähr 113 × 176 cm, während die 500-W-Module bei gleicher Breite rund 196 cm, also fast zwei Meter lang gewesen wären. Und natürlich auch schwerer.
Auf einer Dachseite sollen drei Modulreihen übereinander Platz finden. Zwar hätten die größeren Module rein rechnerisch ebenfalls gepasst, aber der Spielraum wäre deutlich kleiner gewesen. Konkret machte ein vorhandenes Dachfenster beim Experimentieren mit dem Rastermaß der größeren Module Probleme. Zwei Reihen oberhalb des Fensters hätten gerade so gepasst – vielleicht aber auch nicht.
Außerdem wollte beziehungsweise musste ich die Module zunächst in den Keller tragen. Mit den kleineren Modulen war das deutlich entspannter. Und auch der Solarteur ist für die leichtere Handhabung der 460-W-Module dankbar.

Solarmodule im Zwischenlager (Keller-Werkstatt)
Auch die Optik spielt eine Rolle!
Natürlich soll eine Solaranlage in erster Linie Strom erzeugen. Aber sie wird voraussichtlich mehrere Jahrzehnte auf meinem Dach bleiben. Da darf sie meiner Meinung nach auch ordentlich aussehen.
Daher habe ich mich für Full-Black-Glas-Glas-Module mit n-Type-Solarzellen und ein schwarzes Einlegesystem entschieden. Ich erhoffe mir dadurch zwei möglichst harmonische, geschlossene Modulflächen, die sich gut in das dunkle Ziegeldach des Hauses einfügen.
Die Module auf dem Dach sind aber nur der von außen sichtbare Teil der Anlage. Auch drinnen gibt es noch eine Menge zu tun. Dazu später mehr.
Liebe Grüße aus Sachsen!
Thomas alias @germansailor
Carrying those panels down to the basement sounds like quite a workout. The insert system definitely makes for a cleaner look once it is all finished.